Stadt an der Grenze ihrer Kräfte

Nihad Kodscha hat eine klare Botschaft: “Wir sind fast pleite”, sagt der Bürgermeister der nordirakischen Kurdenmetropole Erbil. Die Gewalt im Land infolge des Vormarschs der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) im vergangenen Jahr ließ hunderttausende Menschen in die Stadt und ihre Umgebung fliehen.

In Wien brüllen die Gegner die Pegida-Anhänger einfach nieder

Zuerst rufen sie “Wir sind das Volk”, dann brüllen sie es. Immer wütender werden die Pegida-Anhänger, die Montagabend zum ersten Aufmarsch der Islamkritiker nach Wien gekommen sind. Denn Gegendemonstranten verhindern mit einer Blockade ihren geplanten Zug durch die Altstadt.

Unter den Palmen von Phuket ist der Schrecken des Tsunamis weit weg

Am Strand von Phuket aalen sich die Urlauber bei über 30 Grad im Schatten. Palmen, Sonne, Sand – eine Postkartenidylle. Kurz vor dem zehnten Jahrestag des Tsunamis scheint die Katastrophe im thailändischen Urlaubsparadies weit weg. Damals starben allein im Süden Thailands mehr als 5400 Menschen, die meisten Touristen, darunter 534 Deutsche.

“Der Tod kann jederzeit kommen”

Den Geruch der Leichen wird sie nie vergessen, sagt Marie Theres Benner bei der Fahrt durch Khao Lak. Die Schreckensbilder von Weihnachten 2004 stehen der deutschen Malteser-Mitarbeiterin, die unmittelbar nach dem Tsunami nach Thailand eilte, noch vor Augen.

Tunis

“Gegen den Terror und für die Demokratie”

Nach den Anschlägen von Tunis und Sousse ist die Verunsicherung in Tunesien allgegenwärtig – das bekommt auch Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen bei ihrem Besuch in der Hauptstadt Tunis am Mittwoch zu spüren. Das öffentliche Leben und der Verkehr wirken zwar gewohnt quirlig und chaotisch.

Zagan

Feuer aus allen Rohren

Zagan – Die Bilder sollen um die Welt gehen: Mit großem Aufwand hat die Nato am Donnerstag demonstriert, dass sie willens und nach eigener Ansicht auch in der Lage ist, ihre Mitglieder gegen Angriffe von außen zu verteidigen. Im westpolnischen Zagan fuhr die Allianz auf, was sie zu bieten hat.

Beirut

Wir stellen nicht einfach irgendwelches Material auf den Hof

Kaum kündigt sich die Abenddämmerung an, startet die Besatzung der Korvette “Erfurt” eine überraschenden Vorstoß in Richtung ihrer libanesischen Kameraden an der Mittelmeerküste des Landes. Waffengewalt ist nicht im Spiel, doch das Bundeswehrschiff steuert zielstrebig den Hafen von Beirut an, ohne dass es sich zu erkennen gibt.

Masar-i-Scharif

Wider ein Ende mit Schrecken in Afghanistan

Masar-i-Scharif – Knall auf Fall soll in Afghanistan nicht Schluss sein mit der internationalen Unterstützung. Das macht Bundesverteidigungsministein Ursula von der Leyen (CDU) bei ihrem Truppenbesuch mehr als einmal deutlich. Ihre Botschaft: Die Mission sollte erst enden, wenn am Hindukusch Stabilität herrscht.

Beirut

Weihnachtsgrüße aus dem Elend

Ein Kabelsalat hängt über den engen Gassen. Stromleitungen, die auf abenteuerliche Weise zwischen den Häusern übereinander gelegt, verknotet und verlötet wurden, verdecken die ohnehin spärliche Sicht zum Himmel. Im palästinensischen Flüchtlingslager stehen die Wohnhäuser dicht an dicht.