In Wien brüllen die Gegner die Pegida-Anhänger einfach nieder

Zuerst rufen sie “Wir sind das Volk”, dann brüllen sie es. Immer wütender werden die Pegida-Anhänger, die Montagabend zum ersten Aufmarsch der Islamkritiker nach Wien gekommen sind. Denn Gegendemonstranten verhindern mit einer Blockade ihren geplanten Zug durch die Altstadt.

Unter den Palmen von Phuket ist der Schrecken des Tsunamis weit weg

Am Strand von Phuket aalen sich die Urlauber bei über 30 Grad im Schatten. Palmen, Sonne, Sand – eine Postkartenidylle. Kurz vor dem zehnten Jahrestag des Tsunamis scheint die Katastrophe im thailändischen Urlaubsparadies weit weg. Damals starben allein im Süden Thailands mehr als 5400 Menschen, die meisten Touristen, darunter 534 Deutsche.

“Der Tod kann jederzeit kommen”

Den Geruch der Leichen wird sie nie vergessen, sagt Marie Theres Benner bei der Fahrt durch Khao Lak. Die Schreckensbilder von Weihnachten 2004 stehen der deutschen Malteser-Mitarbeiterin, die unmittelbar nach dem Tsunami nach Thailand eilte, noch vor Augen.

Beirut

Wir stellen nicht einfach irgendwelches Material auf den Hof

Kaum kündigt sich die Abenddämmerung an, startet die Besatzung der Korvette “Erfurt” eine überraschenden Vorstoß in Richtung ihrer libanesischen Kameraden an der Mittelmeerküste des Landes. Waffengewalt ist nicht im Spiel, doch das Bundeswehrschiff steuert zielstrebig den Hafen von Beirut an, ohne dass es sich zu erkennen gibt.

Khao Lak

Zuhören und in den Arm nehmen

“Das Wichtigste ist erst einmal, die Kinder weinen zu lassen, damit alles ‘rauskommt”, sagt Natthy Limsakul. Unzählige Kinder hat die thailändische Lehrerin nach dem Tsunami vor rund zehn Jahren getröstet, ihnen beigestanden, sie in den Arm genommen – weil sie einen geliebten Menschen durch die Riesenwelle verloren hatten.

Masar-i-Scharif

Wider ein Ende mit Schrecken in Afghanistan

Masar-i-Scharif – Knall auf Fall soll in Afghanistan nicht Schluss sein mit der internationalen Unterstützung. Das macht Bundesverteidigungsministein Ursula von der Leyen (CDU) bei ihrem Truppenbesuch mehr als einmal deutlich. Ihre Botschaft: Die Mission sollte erst enden, wenn am Hindukusch Stabilität herrscht.

Pristina

Wegen großen Erfolgs fast vergessen

Pristina – hier sollte endgültig Schluss sein mit den bewaffneten Konflikten in Europa: Seit vor knapp 15 Jahren der Kosovo-Krieg endete, bemüht sich die internationale Gemeinschaft intensiv darum, die Lage im Land und in der Region zu beruhigen und zu stabilisieren.

Beirut

Weihnachtsgrüße aus dem Elend

Ein Kabelsalat hängt über den engen Gassen. Stromleitungen, die auf abenteuerliche Weise zwischen den Häusern übereinander gelegt, verknotet und verlötet wurden, verdecken die ohnehin spärliche Sicht zum Himmel. Im palästinensischen Flüchtlingslager stehen die Wohnhäuser dicht an dicht.