Gregor Waschinski, Jahrgang 1981, arbeitet seit September 2007 als Auslandsredakteur bei AFP. Seit Sommer 2008 gehört er dem Reporterpool an und berichtete aus Georgien über die deutschen EU-Beobachter im Krisengebiet.
Waschinski hat die Deutsche Journalistenschule besucht und in München und Toulouse Politikwissenschaft, Kommunikationswissenschaft und Volkswirtschaftslehre studiert. Anschließend machte er einen Master in Europastudien an der Sciences Po Paris. Während seines Studiums war er als freier Journalist tätig und absolvierte Praktika unter anderem beim Spiegel, bei der Süddeutschen Zeitung und bei der Deutschen Presseagentur.
18.02.2009
Seirans Satellitenverbindung
Die Kontaktaufnahme mit der Redaktion zu Hause in Deutschland ist auch an der Grenze zu Abchasien kein größeres Problem. Das Handynetz in der Kleinstadt Sugdidi funktioniert ordentlich, das Satellitentelefon hat ohnehin guten Empfang.
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18.02.2009
„All of Germany’s cars“
Seitenspiegel an Seitenspiegel pressen sich die Autos aus Tiflis heraus. Fünf Minuten vergehen, mehr als hundert Meter haben wir dabei nicht zurückgelegt. Mein Fahrer schlägt auf die Hupe.
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20.10.2008
EU-Beobachter in Georgien
Nukri Odischaria denkt gerne an seine Zeit in Deutschland zurück. Der Enddreißiger aus dem westgeorgischen Sugdidi war als Soldat der Roten Armee einige Jahre in Brandenburg stationiert. Nach der Wende verkaufte er mit Kameraden heimlich einen Teil der Benzinvorräte seiner Truppe.
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19.10.2008
Warten auf den Abzug
Mit verschränkten Armen steht der junge russische Offizier vor seinem Kontrollpunkt im westgeorgischen Ganmuchuri und betrachtet lässig die EU-Beobachter, die sich vor ihm im Halbkreis aufbauen.
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19.10.2008
Abzug von der Brücke der Deutschen
Davit nimmt fast nie die Brücke über den Fluss Inguri, er schlägt sich lieber über abgeschiedene Bergpfade nach Abchasien durch. Die russischen Grenztruppen am Ende der Brücke würden ihn ohnehin zurückschicken, sagte er und schaut die 870 Meter entlang zum anderen Ufer.
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