EU-Beobachter in Georgien

20. Oktober 2008 | Von Gregor Waschinski | Kategorie: Archiv

Nukri Odischaria denkt gerne an seine Zeit in Deutschland zurück. Der Enddreißiger aus dem westgeorgischen Sugdidi war als Soldat der Roten Armee einige Jahre in Brandenburg stationiert. Nach der Wende verkaufte er mit Kameraden heimlich einen Teil der Benzinvorräte seiner Truppe.



Warten auf den Abzug

19. Oktober 2008 | Von Gregor Waschinski | Kategorie: Archiv

Mit verschränkten Armen steht der junge russische Offizier vor seinem Kontrollpunkt im westgeorgischen Ganmuchuri und betrachtet lässig die EU-Beobachter, die sich vor ihm im Halbkreis aufbauen.



Abzug von der Brücke der Deutschen

19. Oktober 2008 | Von Gregor Waschinski | Kategorie: Archiv

Davit nimmt fast nie die Brücke über den Fluss Inguri, er schlägt sich lieber über abgeschiedene Bergpfade nach Abchasien durch. Die russischen Grenztruppen am Ende der Brücke würden ihn ohnehin zurückschicken, sagte er und schaut die 870 Meter entlang zum anderen Ufer.



Der Jamie Oliver von Kabul

11. Juli 2008 | Von Julia Naumann | Kategorie: Archiv

Khalil Arari hat einen Traum: Der Deutsche afghanischer Herkunft will in Kabul Kochduelle und Esskurse im Fernsehen veranstalten. “Ich will meinen Landsleuten Tischmanieren beibringen und ihnen zeigen, wie Kinder richtig ernährt werden”, sagt der 47-jährige mit Kölner Akzent. So etwas wie Jamie Oliver, britischer Starkoch mit pädagogischem Touch, will der Rückwanderer irgendwann für Afghanistan werden.



Meeresfrüchte hinter Stacheldraht und Mauern

8. Juli 2008 | Von Julia Naumann | Kategorie: Archiv

Der mit einem Maschinengewehr bewaffnete Mann ist strikt: Erst fahndet er mit dem Metalldetektor am Körper nach verbotenen Gegenständen, dann kontrolliert er die Taschen und schließlich muss der Besucher eine Sicherheitsschleuse passieren.



ISAF-Stabschef: Aufstockung um tausend Bundeswehrsoldaten reicht aus

27. Juni 2008 | Von Julia Naumann | Kategorie: Archiv

Der deutsche ISAF-Stabschef Hans-Lothar Domröse hält die geplante Aufstockung um tausend Bundeswehrsoldaten in Afghanistan für ausreichend.



Lebensgefährlicher Job am Hindukusch

15. November 2007 | Von Julia Naumann | Kategorie: Archiv

Demonstranten nicht anschreien, nicht einfach auf sie einknüppeln, nur im absoluten Notfall schießen – im Norden Afghanistans, in Masar-i-Scharif, trainieren deutsche Polizisten in fünfwöchigen Intensivkursen afghanische Kollegen für den Einsatz als Bereitschafts-polizisten an den Krisenherden ihres Landes.



Training mit alten Kalaschnikows

10. Oktober 2007 | Von Julia Naumann | Kategorie: Archiv

Für die Zukunft Afghanistans ist der Aufbau der Sicherheitskräfte nach Ansicht der Bundesregierung von besonderer Bedeutung. Erst wenn afghanische Soldaten ihr Land selbstständig befrieden können, kann es auch einen schrittweisen Rückzug der internationalen Truppen geben, sagt Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU). Doch eine schlagkräftige afghanische Armee gibt es bisher noch nicht.



Organisiert wie eine deutsche Kleinstadt

10. Oktober 2007 | Von Julia Naumann | Kategorie: Archiv

Seit März 2006 bauen die Deutschen das Lager am Rande des Marmal-Gebirges zu einem riesigen logistischen Umschlagplatz für Treibstoff, Material und allem aus, was Soldaten im Auslandseinsatz in Afghanistan brauchen, von der Orange bis zum LKW, vom Gewehr bis zur Sonnencreme.



Auf über fünfhundert Flügen viertausend Fotos geschossen

20. September 2007 | Von Julia Naumann | Kategorie: Archiv

Der rotbraune Sand aus dem nahen Marmal-Gebirge ist der größte Feind in der nordafghanischen Stadt Masar-i-Scharif, er ist überall und hinterlässt eine klebrige Schicht.