Über uns

Der Reporterpool bereitet Journalisten der deutschen AFP-Redaktion seit 2002 auf schwierige Auslandsmissionen in Krisen- und Katastrophengebiete vor. Einsätze deutscher AFP-Reporter im Ausland dienen in erster Linie dazu, den deutschen Aspekt von Geschehnissen besser herauszustellen. Aktuelle Informationen aus deutschen Quellen werden beschafft, verarbeitet und in Bezug zu den Ereignissen vor Ort gesetzt. Features, Porträts, Hintergrund- und Erklärstücke mit deutschem Blickwinkel ergänzen die Berichterstattung der verschiedenen internationalen Dienste der Agentur.

Seit Jahren berichten die festen deutschen AFP-Korrespondenten von der EU in Brüssel, aus Frankreich, den USA, Polen und der Türkei. Redakteure aus dem Berliner Bundesbüro begleiten die deutschen Delegationen auf internationalen Konferenzen oder bei wichtigen Staatsbesuchen. Dieses breite Angebot aus dem Ausland wird durch den Reporterpool um interessante und wichtige Perspektiven erweitert.

Mit dem Reporterpool reagiert die deutsche AFP auch auf das verstärkte Engagement Deutschlands in der Welt. Der Bundeswehreinsatz in Afghanistan oder die Soforthilfe deutscher Organisationen bei Naturkatastrophen in fremden Ländern verpflichten zu einer besonders aufmerksamen Berichterstattung, die sich auch auf Augenzeugenberichte stützen muss. AFP-Reporter sollen aber auch helfen, wichtige Entwicklungen im Ausland mit Einsätzen vor Ort den deutschen Lesern näherzubringen. Zum Programm gehören deshalb etwa auch Reportagen von der deutsch-polnischen Grenze vor deren Öffnung oder aus dem nach Unabhängigkeit strebenden Kosovo.

Die Reporter des Deutschen AFP-Dienstes bereiten sich intensiv auf ihre Einsätze vor. Sie nehmen zum Beispiel an den Trainingsseminaren der Bundeswehr in Hammelburg teil. Als Kriegsberichterstatter werden sie indes nicht eingesetzt. Ganz generell begeben sie sich nicht in Gefahr für Leib und Leben.

Bei ihren Missionen arbeiten die deutschen Reporter eng mit den örtlichen AFP-Büros und Korrespondenten der internationalen Dienste zusammen. Sie können bei ihrer Ausrüstung auf die Ressourcen der AFP-Weltdienste zurückgreifen, vom Satellitentelefon bis zur Schutzweste. Weil die meisten Poolreporter in der Berliner Auslandsredaktion arbeiten, ist ihnen die Situation in den Ländern geläufig, in die sie reisen. Sie sprechen fließend Englisch und Französisch.

Koordination: Daniel Jahn

Email: