Vorbereitungen für den Einsatz – Packen

Reporter, die auf kurze Auslandseinsätze gehen, reisen mit möglichst leichtem Gepäck. Folgende Dinge sollten sie aber auf jeden Fall einpacken:

  • Basisnahrung: Müsli-Riegel und viel Wasser für die Reise und den ersten Abend
  • Erste-Hilfe-Kit: Medikamente gegen Durchfall und Kopfschmerzen, Anti-Allergikum, Desinfektionsspray, Pflaster, Mullbinden und Stützverbände; persönlicher Bedarf
  • Geldbeutel: Da in Krisengebieten zumeist nur Bargeldzahlung möglich ist, direkt am Körper tragbare Behältnisse besorgen
  • Handgepäck: Basisausstattung für 1 bis 2 Tage, technisches Gerät, Waschbeutel, Wäsche, Betttuch (denn das aufgegebene Gepäck kommt nicht immer gleich an)
  • Kleidung: Auf Klima, Straßenverhältnisse und kulturelle Gegebenheiten (Kopftuch etc.) abstimmen. Auf jeden Fall ins Gepäck: Regenjacke, warmer Pullover, feste, möglichst eingelaufene Schuhe
  • Kopien von wichtigen Dokumenten (Personalausweis, Reisepass, Impfpass und Visum): Einen Satz mitnehmen, den zweiten Satz in zuständiger Redaktion hinterlegen. Die Kopien dann vor Ort immer in der Westentasche haben, ebenso wie wichtige Telefonnummern.
  • Landkarten: müssen manchmal erst bestellt werden
  • Passfotos: 8-10 Stück, für Akkreditierungen, Behörden, usw.Reiseführer: Falls erhältlich, bietet sich eventuell der Kauf eines Lonely Planet an (25-30 Euro, sind meist die wichtigsten Karten inkl. Stadtpläne schon drin);
  • Reporterwerkzeug: Genügend Stifte,  Blöcke sowie Aufnahmegerät mit ausreichend Batterien
  • Sonnenschutz: Schutzcreme, Lippencreme mit UV-Schutz, Sonnenbrille
  • Taschenlampe
  • Taschenmesser
  • Trinkwasser: Wasserfilter und/oder Tabletten für sauberes Trinkwasser (Micropur)
  • Zigaretten: auch für Nichtraucher!; sorgen für gute Stimmung an Checkpoints, in Behörden…